Misteltherapie bei Geschwulstkrankheiten

Die Mistel war schon den alten Germanen als geheimnisvolle Arzneipflanze bekannt. Es ist eine Schmarotzerpflanze, die auf immergrünen Bäumen und Sträuchern wächst. Die Beeren der Pflanze werden von Vögel gefressen und gelangen über deren Kot auf andere Wirtsbäume. Sieht man befallene Bäume aus der Ferne, so erinnern die Misteln auf ihnen in gewisser Weise an wildes, unkontrolliertes Wachstum.

Die Krebsbehandlung mit Misteln wurde durch den antrosophischen Arzt Rudolf Steiner vorgeschlagen und umgesetzt, er orientierte sich hauptsächlich an der Signatur der Pflanze.

Die Mistelpräparate gegen Krebs bestehen im Wesentlichen aus dem Presssaft des gesamten Mistelkrauts, welches arzneilich zur Injektion aufbereitet wird. Einige Anbieter unterscheiden bei der Produktion außerdem noch, auf welchen Baumarten die verwendeten Misteln gewachsen sind.